Lebenszeichen

11838631_486377461530655_4230960559184169011_oSeit Mai ist hier schon Funkstille, ich dachte mir, ich geb mal ein Lebenszeichen von mir. Viel hab ich gar nicht zu berichten. Ich habe ein paar kleine Projekte fertiggestellt, aber nichts, wofür ein eigener Post gelohnt hätte: ein paar Socken für den Mann, eine Jersey-Schlunzhose aus drei simplen Teilen für mich. Und den Wellenschlag auf dem Foto, der auf halber Strecke dann doch ein Sonnenfeuer geworden ist. Dieser Strang Wollmeise in Vergissmeinnicht lagerte bereits seit 2010 in meinem Stash und anlässlich der „Alt aber oho!“-Challenge in der Podcasting auf Deutsch-Gruppe auf Ravelry hab ich ihn rausgeholt und verarbeitet. Das Muster ist „Sonnenfeuer“ von Jana Huck, ich habe genau einen Strang Wollmeise Pure verbraucht, ich war anfangs etwas unsicher, ob der eine Strang reichen würde, denn die anderen haben mehr benötigt. Aber das gilt möglicherweise für eine größere Nadelstärke. Ich hab 3 verwendet, und es hat gepasst.

Morgen fliege ich übers Wochenende nach München und besuche Deutschlands größten Wollmarkt in Vaterstetten. Wie das mit dem Vorsatz, dieses Jahr nichts zu kaufen zusammenpasst? Nun, wenn ich mir nichts unter Verwendung der Urlaubsregel zurechtmogle: gar nicht. Wie der Stoffmarkt letzten Monat übrigens auch. Hoppla. Ich bin nicht zu 100% konsequent, es sind mehr so 80%. Ich merke aber, dass sich mein Bewusstsein durch diesen Vorsatz verändert hat. Ich denke einmal öfter über Käufe nach. Ich schaufle immernoch euphorisiert Bücher, Filme und Dinge, auf die ich aufmerksam werde, in meinen amazon-Einkaufskorb – aber ich drücke nicht sofort „jetzt bestellen“, sondern lasse sie bis zu meinem nächsten Besuch darin liegen. Verschiebe sie auf die Merksliste. Und da liegen sie dann. Und von Zeit zu Zeit gucke ich die Liste durch, übertrage die Titel in meinen Online-Merkzettel bei der Leihbücherei, und wenn ich in einer der Bücherhallen bin und etwas davon gerade im Bestand ist, nehme ich es mit. Oder ich blättere rein und stelle es wieder ins Regal, weil ich feststelle, dass es mir nicht gefällt, mich nicht mehr oder gerade jetzt nicht interessiert. Newsletter von anderen Online-Shops lösche ich ungelesen, das fiel mir aber noch nie schwer. Manchmal hab ich Lust, reinzugucken, deswegen hab ich sie noch nicht abbestellt. Dann gucke ich rein, denke mir „hübsch!“ (oder nicht) und lösche sie dann.

Für morgen habe ich einen Plan. Und einen Einkaufszettel. Und die ec-Karte kriegt der Mann zur sicheren Verwahrung. Und wenn ich angesichts der wunderbaren Wollangebote doch in einen Shopping-Berserkerwahn verfalle, dann ist das so und dann werde ich jede Minute genießen und es anschließend kleinlaut hier gestehen. Und aus den 80% werden dann möglicherweise 70%. Gut genug.

Januar

fo_Januar
Hier sind die ersten beiden fertigen Projekte des Jahres. Die Tasche habe ich nach einer Anleitung aus dem Buch „Taschen – Moderne Klassiker nähen“ von Sue Kim genäht. Der Oberstoff war mal ein Wollkleid, das leider unrettbar seltsam saß, weil ich damals noch keine Schnittanpassungen machen konnte, und daher nie getragen wurde. Das Futter ist der Rest eines Blusenstoffs. Die Anleitung ist gut verständlich und reich bebildert, nur bin ich am Anfang leider wahnsinnig geworden, weil ich nirgendwo einen Hinweis darauf gefunden habe, ob die Schnittteile wirklich Nahtzugabe enthalten und wenn ja wie viel – ich hatte krumme 1,37 cm gemessen, und das kam mir merkwürdig vor. Auf der Website des Verlags wurde ich dann fündig: ja, es ist eine Nahtzugabe von 0,5 inch enthalten. Da ist 1,37 cm gar nicht sooo schlecht (mit meinem ollen abgegrabbelten Schulgeodreieck). Wissen wir das jetzt auch.

Außerdem sind die Spiegel-Socks aus der knitty first fall 2012 endlich fertig. Die hatte ich im Juni 2012 angefangen, aus Drachenwolle Tweed, und der Endspurt hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich im Nachhinein mal wieder nicht verstehe, warum sie so lange in der Area 51 lagen (bei den ganzen anderen UFOs).

Nicht im Bild ist mein erstes selbstgesponnenes Sockengarn. Das habe ich letztes Jahr während der Tour de Fleece angefangen, zwei von drei wahnsinnig dünnen Singles hatte ich damals fertigbekommen, jetzt auch den dritten und das Garn ist verzwirnt und fertig. Das Verzwirnen war nochmal eine Herausforderung, weil mein Louët nur eine Halterung für zwei Spulen hat, ich hatte aber drei. Und ich hatte gehofft, das Problem mit einer Ashford Lazy Kate lösen zu können, aber leider passen die Spulen vom Louët nicht auf die Spulenhalter, die sind nämlich zu kurz und etwas zu dick. Naja. Ich habe dann mit irgendetwas, was der Liebste aus seinem Werkzeugkasten hervorgezaubert hat, improvisiert. Das war, auch wegen der auf ebay zugekauften, etwas verzogenen Spulen, eine sehr rumpelige Angelegenheit, hat aber funktioniert. Das nächste Garn wird dann wieder kettengezwirnt.

Dreiecksgeschichte: Nachtrag

CRW_4312Hier dann nochmal der offizielle FO-Eintrag:
Muster: Trekantsområdet von Bente Geil, erhältlich als Kit auf dänisch, deutsch oder englisch
Garn: Geilsk Bomuld og Uld in blau C33
Modifikationen: ca. 10 cm mehr Länge, dazu habe ich unten am Beginn des Dreiecks 12 zusätzliche Maschen aufgenommen für 6 weitere Abnahmerunden, das kam bei meiner Maschenprobe in etwa hin mit 10 cm. Außerdem hab ich die Zunahmen für die oberen Dreiecke auf der linken Seite gemacht, weil rechs verschränkt stricken aus dem Zwischenfaden bei mir sauberer aussieht als links verschränkt.

Projektbeutel

projektbeutel02Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr war, etwas mit der Korsar-Genua zu machen. Ich habe damit nun angefangen, habe die 6 m² zerlegt und dann herumprobiert: Kann man das Material bügeln? Ja, das geht auf Stufe 2 ohne Dampf, riecht dann halt ein bisschen nach Plastik.
Welche Farbe hält darauf? Künstler-Acrylfarbe ist super, wenn sie nicht zu dick ist.
Lässt sie sich mit der Singer nähen? Ja, die Singer jammert, aber sie näht, es braucht keine besondere Nadel, kein besonderes Nähgarn. Der Stoff verzeiht nix, Löcher bleiben sichtbar, Stecknadeln gingen gar nicht hinein, ich hab Büro- und Umlegeklammern und einmal auch Klebeband zum Fixieren genommen.
Die Anleitung ist aus Steffis Hobbyatelier, ich hab mich für den ersten Versuch an die Maße gehalten, werde diesen Beutel aber sicher nochmal etwas kleiner für Sockenprojekte adaptieren. Dann aber wohl nicht aus Segel, das Material ist schon ziemlich bockig. Den Rest davon werde ich wohl für (mindestens) eine Umhängetasche verwenden. Die Frage ist dann auch noch: das Segel hat ein Fenster, was mache ich damit? Und es sind noch Trimmfäden dran, kann ich die irgendwie gestalterisch sinnvoll einbeziehen? Die sind natürlich, wie es sich für Trimmfäden gehört, am Vorliek, also recht dicht an der Kante, angebracht, was die Möglichkeiten einschränkt. Mal gucken. Ein paar Ideen habe ich, ich muss mal probieren, ob das alles so funktioniert. Erzähle ich euch dann natürlich :)

Color Affection

coloraffection

Das erste Projekt für 2014 ist fertig!

Muster: Color Affection von Veera Välimäki.
Garn: Drops Alpaka

Gestrickt hab ich die „Fingering Weight Version“ (das Muster beinhaltet auch eine Variante für Lacegarn) mit Nadelstärke 4 (glaub ich). Ich bin etwas überrascht, denn es ist deutlich kleiner als auf den Fotos in der Anleitung, dabei ist mein Garn sogar dicker als Fingering Weight und verzählt hab ich mich auch nicht. Und noch größere Nadeln hätte ich nicht nehmen mögen. Ist aber auch egal, denn es ist ja groß genug. Ein bisschen ist es beim Spannen gewachsen. Das war mein erstes Projekt mit Drops Alpaka, ich bin etwas unentschlossen, was ich von dem Garn halte. Klar, Preis-Leistungs- und Farbpalettenmäßig ist es ziemlich unschlagbar. Ich stelle nur fest, dass ich Alpaka zum Stricken gar nicht so mag. Es ist glitschig und es fusselt. Ich bin mal gespannt auf die Alpaka-Spinnfasern, die ich hier habe. Die habe ich gekauft, bevor ich zum ersten Mal mit Alpaka gestrickt habe und rausgefunden habe, dass es glitschig ist. Aber dazu mehr, wenn ich es angesponnen habe.

IMG_5113Außerdem habe ich den ersten Punkt für die Aktion 14 Punkte in 2014, und das sind tatsächlich … Waschlappen. Hätte ich vor ein paar Jahren auch nicht gedacht, dass ich mal sowas stricken würde. Die Anleitungen sind Spa Day Facecloth von Anne Mancine, eine kostenlose Anleitung, und der Tawashi Knot von Marte Fagervik, das Garn ist Kollateralbaumwolle aus dem Einkauf für die Hansa Rostock-Topflappen (die hab ich gar nicht gebloggt, aber es gibt sie auf Ravelry). Klar. Hansa Rostock hat als Vereinsfarben blau und weiß und rot, da braucht man ganz dringend, sozusagen zur Sicherheit, Limettengrün und Petrol. Oh, und orange und gelb liegen hier auch noch. Wobei die glaub ich tatsächlich für Topflappen für meine Küche gedacht waren. Vielleicht häkle ich welche daraus, das hab ich zum letzten Mal in der Grundschule gemacht. Mal gucken, ob ich das noch kann.

Waterkant Trophy

IMG_4318Am Wochenende habe ich an meinem ersten DDV-Turnier teilgenommen. Bei den Turnieren des Deutschen Dartverbands gibt es eine Kleiderordnung. Schwarze Hose, Damen auch gern schwarzer Rock, keine Jeans. Hatte ich nicht. Und ich hasse Hosen kaufen. Ich geh an sich nicht gern einkaufen. Also Klamotten. Jedenfalls nicht, wenn ich etwas Bestimmtes suche. Ich brauche – darüber hab ich mich hier auch schon mal beklagt, glaube ich – für Hüfte und Taille unterschiedliche Größen. Und die meisten Hosen haben – nachvollziehbarerweise – nur eine Größe. Es gibt genau ein Jeansmodell von HIS, das mir gut passt, nämlich die Sunny. Und ich hoffe, die nehmen sie nie, nie, nie! aus dem Programm. Andere Hosen sind Glückssache, die Suche langwierig, und meist habe ich da keine Lust zu. Also selber nähen. Bettina hatte grad diese Hose aus der burda genäht. Sah gut aus. Hohe Taille, Reißverschluss an der Seite. Wenige Teile, Schwierigkeitsgrad zwei, sieht so aus, als wäre das innerhalb einer Woche machbar. Also habe ich Stoff gekauft – einen Woll-Polyester-Mix, der sich sehr kooperativ verhalten hat, er hat lediglich ein bisschen gefusselt. Wo wir grad bei kooperativ sind: das kann man von meiner alten Singer nicht behaupten. Das Lämpchen ist durchgebrannt (und nachbestellt, müsste diese Woche kommen), ihre Fadenspannungszicken hatte sie auch wieder und irgendwie kommt aus dem Spulenkasten ein neues Klappern. Und die Pfaff ist immernoch bei 500 EUR. Seufz …

CRW_4221Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, ich werd sie sogar nochmal nähen. Ich habe schon einen Nadelstreifenstoff gesehen, der mir gut gefällt. Sie sitzt gut. Von Taille auf Hüfte bin ich eine Größe hochgegangen und daher werde ich bei der nächsten Version einen längeren Nahtreißverschluss nehmen. In den vorderen Besatz habe ich – siehe Foto oben – das Foto meiner ersten 180 eingenäht, strategisch so platziert, dass ich es, wenn ich vorm Match mit Panikpipi aufs Klo fliehe, sehe. Viel geholfen hat es nicht, es wurde von Anfang an KO-System gespielt, ohne Gruppenphase, und wir hatten nur ein Spiel. Aber nun habe ich so eine Hose, und im nächsten Jahr im Januar ist ein Turnier in Bremen. Mal schauen, was dann geht.

Die Shirts haben wir auch selbst gestaltet und bei Spreadshirt drucken lassen. Wir haben Doppel gespielt und das sollte man auch sehen, haben also die gleichen Shirts, jeweils vorn den Namen auf einer Dartscheibe, hinten „Noch knapper ist drin“. Das war die Idee meiner Doppelpartnerin. Auch, das „Noch drin“ größer zu machen, so dass man es als erstes sieht, im Sinne von „noch im Turnier“. Ich bin jetzt jedenfalls offiziell angefixt. Eigentlich wollte ich dieses Jahr noch keine Turniere spielen, weil ich dachte, wenn die mir da Scores von 80 und mehr um die Ohren hauen, bin ich noch über 300, wenn sie ausmachen, das macht mir keinen Spaß. Aber das tun sie gar nicht unbedingt, jedenfalls nicht in den ersten Runden, ich hab also auch als Frischling durchaus eine Chance.

Walk on the Moon

walkonthemoonEs ist fertig! Ich hab ja in den letzten Reihen nicht so recht daran geglaubt und habe mich mit dem Gedanken an Beppo Straßenkehrer bei der Stange gehalten. Dieser Ausschnitt aus Momo steht gerahmt bei einem Kollegen auf dem Schreibtisch, deswegen ist die Geschichte in meinem „Arbeitsspeicher“. Und das ist auch gut so, da sollte sie sein, jederzeit sichtbar. Wenn viel zu tun ist, wenn man viele Aufgaben hat und nicht weiß, wie man das alles jemals schaffen soll, oder eben auch, wenn man 1200 (eintausendzweihundert!) Maschen auf der Nadel hat und sich so gar nichts fortbewegt. Und dann war es plötzlich doch fertig, ich habe es gebadet (und endlich mal eine der Meisenbadproben, die den letzten Bestellungen beilagen, benutzt) und gespannt und heute zum ersten Mal getragen. Ich mag die Form sehr. Diese Mini-Cape-Optik. Und die Farben sind eh ein Traum.

Details:
Muster: Walk On The Moon by Arlene’s World of Lace (nur erhältlich als Set im Wollmeisenshop)
Garn: Wollmeise Lace in Pesto, Schwefel und Neptun dark (Set 3)
Nadelstärke: 3,0 mm

Und noch etwas: nach dem Lacegarn mit 3er Nadeln und der jenseits von Gut und Böse anzusiedelnden Maschenzahl kommt mir mein Frühlingsjäckchen Livstykketrøje (der Knitalong vom letzten Frühling *hust*) mit seinen zweihundertirgendwas Maschen wie Peanuts vor. Fingering weight war noch nie so bulky!

Lavendel

IMG_2151So! Das erste der im Altlasten-Eintrag erwähnten Sockenpaare ist fertig. Ich weiß jetzt wieder, warum ich es (abgesehen von der Unlust, Lochmustersocken zu tragen) auch so lange hab liegen lassen: k3tog. Andauernd. Naja, oft. Aber nun ist es ja überstanden. Ich habe 28g Garn übrig und war ja der Meinung, ich hätte noch einen genausogroßen Rest Wollmeise 100% in Amethyst, mit dem es sich gut vertragen würde, Handgelenkwärmer oder so. Als ich in der entsprechenden Kiste geguckt habe, habe ich aber gestaunt. Da sind ja noch ganz andere Sachen drin … ich werde viele Socken stricken dieses Jahr.

Von den anderen beiden Paaren – Spiegel und Hedgerow formerly known as Paraphernalia (die Links führen jeweils zur Ravelry-Projektseite) – ist jeweils ein Socken fertig und der zweite angefangen. Wird doch! Ich geh jetzt weiterstricken und Fußball hören. Auf NDR2 läuft die Bundesligashow.

Natur ist eine schöne Sache, solange sie anderen zustößt

Ich lebe noch. Ich habe grad dermaßen viel um die Ohren, dass ich kaum zum stricken oder nähen komme, geschweige denn dazu, darüber zu bloggen. Der Knitalong ist zum Knitbehind geworden, ich bin nicht mal annähernd fertig. Na, was soll’s.

Unter anderem bin ich umgezogen, vom „Ghetto“ in eine niedliche Erdgeschoss-Altbauwohnung in Barmbek. Dazu demnächst mehr. Nur erstmal so viel: Die dort lebenden Dompfaffen betrachten meine Hornveilchenkästen als willkommene Ergänzung ihres Speiseplans:

Taygete

Das erste fertige Projekt des Jahres 2012 ist Taygete, gewissermaßen eine Art anspruchsvollerer Baktus. Ich hatte die beiden Stränge Wollmeise unabhängig voneinander gekauft und erstmal in die Stashkiste gepackt. Dort haben sie sich dann angefreundet, jedenfalls bestanden sie darauf, in einem gemeinsamen Projekt verarbeitet zu werden. Und da ich lila und orange zusammen sehr mag, dachte ich mir, bitte, warum nicht. Das Muster war schnell gefunden. Ich habe das Streifenmuster um 24 Reihen verlängert, weil ich ein großes Tuch wollte, habe mich bei der Lace-Kante für die schmalste Variante in der Anleitung entschieden. Und ich habe gefühlt ein Viertel der gesamten Strickzeit an dieser Picotkante herumgeprokelt.

Details:
Muster: Taygete von Romi Hill (Kaufmuster für $6,50)
Garn: Wollmeise 100% Merino Superwash in Amethyst (100g) und Campari Piccolo (80g)
Nadelstärke: 3,5 mm

Eine kleine Entdeckung, die ich bei der Fertigstellung des Tuches gemacht habe, möchte ich euch nicht vorenthalten: in einer Salatschleuder kann man auch wunderbar kleinteiligere Strickstücke schleudern. Man muss unter Umständen ein bisschen engagierter und länger kurbeln, weil Wolle die Flüssigkeit nunmal nicht so einfach wieder rausrückt wie Feldsalat, und eventuell muss man den Behälter einmal öfter leeren, weil die Wolle eben auch mehr Wasser aufsaugt als Feldsalat, aber ich finde, die Methode hat sich bewährt, bei Tüchern mache ich das ab jetzt immer so.