Pottery!

Heute konnte ich meine Arbeiten aus dem Scheibenkurs abholen. Eine Schale hat es leider noch zerlegt – Glasur zu dick, Gefäßwand zu dünn. Ich bin insgesamt zufrieden mit den Ergebnissen, weiß aber auch, was ich nächstes Mal anders machen möchte. „Nächstes Mal“, genau. Ende März/Anfang April ist zum Beispiel noch ein Kurs, wieder so eine Wochenendveranstaltung. Ich verrate euch jetzt auch nicht, dass ich bei eBay um elektrische Töpferscheiben rumschleiche …

Vollkontakttöpfern

Ich kann seit diesem Wochenende einen weiteren Haken in meiner „Dinge, die ich unbedingt mal ausprobieren muss“-Liste machen, und zwar beim Eintrag „Drehen an der Töpferscheibe“. Ich habe einen Wochenendkurs an der Hamburger Volkshochschule belegt. In kleinstem Kreis – insgesamt waren wir zu sechst – haben wir gelernt, wie man den Tonklops auf der Scheibe zentriert, aufbricht, den Boden des Gefäßes formt und schließlich die Wandung hochzieht. Jeder dieser Arbeitsschritte hat so seine Tücken. Heute haben wir dann die gestern geformten Gefäße „abgedreht“, das heißt: mit dem Boden nach oben auf der Scheibe zentriert und Wände und Kanten bearbeitet. Dabei kann auch noch einiges schief gehen. Die Teile, die auch diesen Arbeitsschritt unbeschadet überstanden haben, werden im Laufe der Woche geschrüht, also bei 900 °C gebrannt. Am Sonntag treffen wir uns noch einmal, um sie zu glasieren. Die Stücke auf dem Bild sind nicht alle von mir, der etwas höhere Topf in der Mitte (Teebecher oder Vase?) allerdings schon.

Fazit: es ist körperlich anstrengender als gedacht (ich habe Muskelkater!). Es sieht leichter aus, als es ist. Es war erwartungsgemäß eine Sauerei: alte Klamotten sind eine gute Idee, auch wenn der Ton da gut wieder raus geht. Ich bin mir jedoch noch nicht sicher, wie ich meine Stiefel wieder sauber kriege. Ich hoffe, trocknen lassen und bürsten reicht aus. Alles in allem hat der Kurs sehr viel Spaß gemacht, den werde ich sicher irgendwann wiederholen. Und dann versuche ich mich mal an einer Yarn Bowl. Erdnussschalen habe ich ja jetzt genug.