Was machen eigentlich …

… die diversen angefangenen Projekte? Es gab da doch noch – ganz früher, die älteren unter meinen Lesern werden sich erinnern – das Time and Space Safari Kleid, was ist denn damit eigentlich?
Und wie ist der Frühlingsjäckchen-Knitalong ausgegangen?
Zeit für eine Bestandsaufnahme.

Zur Linken der (nicht mehr ganz) aktuelle Stand des Time and Space Safari-Kleides: ich habe mittlerweile den Schnitt durchgezeichnet, übertragen und den Stoff zugeschnitten, also kann der Spaß eigentlich losgehen, jetzt, wo ich den Part, den ich am wenigsten mag, hinter mich gebracht habe.

Das Frühlingsjäckchen ist mein Sorgenkind. Ich habe irgendwann, als es schon ziemlich weit gediehen war, festgestellt, dass es ziemlich wurstpellig sitzen würde. Die 3er Nadel war dann doch keine gute Idee. Ich hab es also aufgeröppelt und mit der 3,25er Nadel neu angeschlagen, und zwar gleich die größere Größe, das erschien mir sinnvoll. Für die hätte ich aber ein Knäul mehr gebraucht. Das wollte ich bei Geilsk nachbestellen. Dort ist aber unterdessen genau meine Farbe aus dem Sortiment geflogen. Ich habe also recht halbherzig weitergestrickt, weil nicht klar war, ob das Material reichen würde. Ein bisschen habe ich dabei über garnsparende Modifikationen nachgedacht und jede Idee eigentlich sofort wieder verworfen. Ärmel kürzen? Das ziehe ich nicht an, ich kenne mich. Ich will lange Ärmel. Bolero-Variante? Nee, echt nicht. Also eigentlich habe ich gar nicht weitergestrickt. Seufz. Und mich vor ein paar Wochen dazu durchgerungen, das gute Stück nochmal aufzuröppeln und in der ursprünglich geplanten Größe mit 3,25er Nadeln anzuschlagen. Ich weiß nicht, wie viele Stunden in dem Teil schon stecken, aber ich bin wild entschlossen, es im nächsten Frühjahr anzuziehen. Zusammen mit dem Kleidchen. Das ist nämlich schon fertig und wurde sogar schon getragen. Ohne Jäckchen, aber mit Unterkleid. Hab ich das schon gezeigt? Ich glaub nicht. Mach ich noch.

Dann ist da noch die Jacke Manu (Ravelry Link). Der Schnitt ist genau meins, das Garn ist eine Woll-Nylon-Mischung aus der Hamburger Wollfabrik, in einem warmen Rot, eigentlich genau meine Farbe. Recht weit gediehen ist sie auch schon, das Vorder- und Rückenteil ruht und wartet auf die Ärmel. Die sind beide schon angefangen und vielleicht 15 cm lang. Mit Nadelstärke 3,75 geht’s auch vergleichsweise flott. Keine Ahnung, warum ich da nicht weitermache.

Auch noch dabei: das Top Karpen von Marianne Isager aus Japanese Inspired Knits. Ich finde die modulare Konstruktion nach wie vor super, nicht aber das Garn, deswegen arbeite ich daran nicht weiter. Ich trage keine gestricken Tops oder T-Shirts, keine Ahnung warum. Passiert einfach nicht. Uhura (Ravelry Link) hatte ich bisher – außer für’s Foto – kein einziges Mal an. Dabei trägt es sich eigentlich nicht unangenehm, wenn ich mich richtig erinnere. Ich denke, das werde ich mir nochmal vornehmen, wenn die Jacken fertig sind. Denn eigentlich möchte ich es schon haben und es ist schon recht weit.

Außerdem liegen noch drei Paar Socken hier, von links nach rechts:
Es duftet nach Lavendel von Stephanie van der Linden, angefangen im August 2009. Ich trage Socken meist zuhause, auf dem Sofa, über Baumwollsocken. Vielleicht bin ich deswegen an den Lochmustersocken grad nicht so virulent interessiert. Vielleicht nervt mich auch die Farbe (die gar nicht so krawallpink daherkommt, wie Hipstamatic sie sieht, es ist eher ein Fliederton, besser zu sehen auf der Ravelry-Projektseite), vielleicht die verdrehten rechten Maschen, vielleicht beides. Jedenfalls geht es da irgendwie nicht weiter. Das Muster ist auch nix zum Nebenbei-Stricken, ich muss immernoch bei jeder Reihe in die Anleitung gucken.
Paraphernalia in Shibui Knits Sock in der Farbe Seaweed, wunderhübsch, leider mit Knoten wegen Mottenfraß, und das Muster mag ich auch nicht mehr. Angefangen hab ich sie im September 2010. Momentan tendiere ich zu aufröppeln und aus dem Garn ein weiteres Paar Hedgerow-Socks machen. Ein simples Muster, das sich quasi von allein strickt und mit der Wolle gut funktionieren dürfte, weil es die Ringel ein bisschen aufbricht.
Und schließlich die Spiegel Socks, angefangen im Juni 2012 und damit quasi ein Neuzugang. Ich nehme mir mal vor, die drei Paare mit in mein Weihnachts-Reisegepäck zu stecken.

Und dann ist da die Gewitterlintilla, und das ist auch schon die Zweitverwertung dieses Garns, ich hatte damit ja zunächst einen Baktus angefangen, der dann auch eine Weile lag. Inzwischen sind ein paar Rüschen fertig, und so rechte Begeisterung wie beim Hitchhiker will sich nicht einstellen. Sie rüscht nicht so, wie ich mir das anhand der Fotos in der Anleitung vorgestellt hatte. Hm.

Und zum Schluss: Der Jeweled Cowl, ein flauschiger Traum in rosa Babyalpaka mit Glitzerperlen. Auch ein Neuzugang (Juni 2012, ich hatte da wohl einen Anfall von Startitis), der deswegen noch ein bisschen warten muss, bis die älteren Projekte versorgt sind.

Übrigens: den Gryffindor-Quidditch-Fanschal-Entwurf aus dem Februar 2009 hab ich noch auf dem Zettel. Hier kommt nix weg ;)