Fantasy Filmfest 2013 – Montag

Ich habe getrödelt. Das Filmfest ist fast einen Monat vorbei, und es gibt noch immer ein paar Eindrücke (Rezensionen sind es ja nicht wirklich) zu teilen.

Fangen wir an mit HAUNTER von Vincenzo Natali. Cube, Cypher und vor allem Nothing mochte ich sehr. Und in der Hauptrolle Litte Miss Sunshine Abigail Breslin. Eine Haunted-House-Geschichte aus Sicht eines Geistes. Lisa – gespielt von Breslin – und ihre Familie sind schon seit Jahren tot und in ihrem Haus gefangen. Außer Lisa scheint sich daran aber niemand zu stören. Sie durchlebt nun immer wieder den Tag vor ihrem sechzehnten Geburtstag und versucht, herauszufinden, was mit ihrer Familie damals passiert ist. Ich hatte – vermutlich der Sprache wegen – an einigen Stellen ein wenig Mühe zu folgen, die Idee hat mir gut gefallen und die Umsetzung fand ich auch gelungen.

Als Nächstes folgte THE PHILOSPHERS. Der verlangt einem dann doch nicht so viel Kopfarbeit ab, wie ich es mir nach der Beschreibung erhofft hatte – dort heißt es: „Stell Dir vor, der nukleare Ernstfall tritt ein und im Atombunker ist nur Platz für zehn Personen – es sind jedoch 21 Menschen vor dem sicheren Tod zu retten. Wie würdet ihr entscheiden?“ und dieses Szenario wird dreimal unter unterschiedlichen Bedingungen durchgespielt. Das ist spannend, weil es nicht im Klassenzimmer gezeigt wird, sondern inszeniert ist. Mir waren die Charaktere etwas zu schablonenhaft, aber die Bilder waren sehr schön und ich mag solche Fragestellungen.