Demon Kitty Bag

IMG_8200Ich habe auf dem Katzenjammer-Konzert im März nicht nur das Tourshirt gekauft, sondern auch diese vier Buttons. Bereits mit der Idee, eine selbstgenähte Tasche aufzuwerten. Diese Tasche existierte noch nicht, nahm jedoch vor meinem inneren Auge alsbald Gestalt an. Dass sie aus abgerocktem Jeansstoff bestehen würde, war relativ schnell zu erkennen. Aber woher nehmen?

Vor einiger Zeit bin ich auf eine App aufmerksam geworden, die Do me a Favour heißt. Zu deutsch „Tu mir einen Gefallen“, oder auch „Nachbarschaftshilfe 2.0“. Ich habe sie direkt ausprobiert und nach alten Jeans für ein Patchworkprojekt gefragt, Abnutzungszustand egal. Ich bekam fünf gut abgehangene Hosen in unterschiedlichen Blautönen. Super Sache.

Dann der Schnitt. Eine neue Anleitung zu kaufen fällt dieses Jahr aus. Aber ich habe ja mehr als genug. Ich habe bisher mehrere Exemplare von burdas „Diana“ genäht – ich habe die Maße modifiziert und eine Innentasche mit Reißverschluss dazugemogelt, aber im Wesentlichen war es der Schnitt. Jetzt hätte ich allerdings eigentlich gern eine Seitenwand. Also kreuze ich den Diana-Schnitt mit dem der runden Handtasche aus dem Buch “Taschen – Moderne Klassiker nähen” (das ist diese hier).

Für die Katzenjammer-Bass-Balalaika, die die Klappe zieren soll, ist im Internet ruckzuck eine Vorlage gefunden. Die Frage ist jetzt noch: wie setze ich die einzelnen Stoffteile zusammen? Appliziere ich ein Stoffstück, so dass die Ecken des Instruments über die Klappe ragen, oder male ich es nur auf? Sticke ich die Linien/Saiten oder male ich sie nur? Wären ein paar Nieten nicht noch nett? Will ich einzelne Teile der Hosen am Stück recyclen (zum Beispiel den Bund zum Tragegurt machen)? Und was ist mit Innenfutter? Am liebsten hätte ich einen Stoff mit einem Muster, der dem Hintergrund eines der vier Buttons möglichst nahe kommt. Ich hab noch Stoff mit Tupfen, allerdings nicht in blau, sondern in rot. Entscheidungen …