Gute Vorsätze: Projektplanung 2016

image2015 war handarbeitsmäßig nicht sonderlich produktiv. Ich hätte – getreu dem Motto, das gerahmt an meinem Arbeitsplatz hängt – gern viel mehr gemacht. Das soll sich in 2016 ändern. Und damit ich mich nicht verzettele, schreibe ich mal auf, was ich so vorhabe.

Stricken:
Meine Hauptziel fürs kommende Jahr: am Ende weniger angefangene Projekte als am Anfang.
Ich habe derzeit acht Strickprojekte auf den Nadeln, die ich zu irgend einem Abschluss bringen möchte (erkennen, dass das derzeitige Projekt doof ist, ribbeln und was anderes aus der Wolle machen wäre auch ein Abschluss – es geht zuallererst darum, zu ergründen, warum das Ding so lange liegt):

  • Arnhild (Pullover für mich, begonnen 2015)
  • Katniss (Socken, begonnen 2014)
  • Chicane 1 (Jacke für den Liebsten, begonnen 2014)
  • Veilchen und Äpfel (Socken für eine Frau, die ich irrtümlich für eine Freundin gehalten hatte, begonnen 2013)
  • Jeweled Cowl (Tuch, begonnen 2012)
  • Livstykketrøje (Jacke für mich, begonnen 2012)
  • Hitofude Cardigan (Jacke für mich, begonnen 2014)
  • the beekeeper’s quilt (Restedecke, Langzeitprojekt, begonnen 2013)*
    -> *den werde ich nicht fertig kriegen, aber da möchte ich mich entscheiden, ob ich ihn weitermachen möchte und wenn ja, wie viele Hexipuffs ich pro Woche/Monat stricken mag bzw. falls nein, wem ich mit den fertigen Teilen eine Freude machen kann.

Dann gibt es da noch mehr oder weniger konkrete Ideen für neue Projekte:

  • Wikingersocken für einen Freund
  • Trillian aus Faseradventskalenderwolle
  • Tuch („Knit your Love“) aus Seidenhase-Angora
  • Wollmeisenkleid
  • Trekantsområdet aus handgesponnener Merino (noch nicht fertig, siehe unten)
  • Water & Stone Cardigan aus der Rosy Green Merino

… besonders die letzten drei haben das Potential, zu einer neuen Langzeitbaustelle zu mutieren, daher nehme ich mir vor, mit einem von ihnen erst anzufangen, wenn ich zwei aus der oberen Liste, die Wikingersocken (werden sehnlichst erwartet) und die Fasermix-Trillian fertig sind.

Spinnen

  • Die bunte Merino fertig spinnen: Ich hab grad Bergfest und nach dem Faseradventskalender mit der zweiten Hälfte begonnen
  • Mein Schaf zur Jacke-Projekt: Da möchte ich im Jahr 2016 die Wolle fertig haben, so dass ich Anfang 2017 anstricken kann.
  • Räder ausprobieren und eventuell ein neues anschaffen: Ich habe ein Louët S10, das ist für so dünnes Garn, wie ich üblicherweise gern verstricken möchte (und dafür spinne ich schließlich), bedingt geeignet. Es geht, man kann es mal machen, es ist aber anstrengend. Daher möchte ich schauen, ob das mit einem anderen Rad nicht vielleicht mehr Spaß macht.

Nähen

  • Mindestens zwei Kleider (das angefangene Bambikleid und „Toni“ vom Milchmonster)
  • Ein Oberteil aus dem Jersey vom Holländischen Stoffmarkt

… und vor allem: Spaß haben an dem, was ich mache, und dazulernen. Und mich nicht stressen lassen, wenn irgendwas meine Pläne durchkreuzt. Schauen wir mal, was das Jahr bringt.

Faserverrückter Jahresrückblick 2015

Auch in diesem Jahr gibt es in der „Podcasting auf deutsch“-Gruppe auf ravelry wieder eine Rückblick-Aktion, der ich mich auch dieses Jahr wieder sehr gern anschließe. Allerdings werde ich kein Audio aufnehmen. Nächstes Jahr vielleicht wieder.

1. 2015 – das Strick-, Spinn- und Nähjahr:
2015

Die Anzahl meiner fertigen Projekte ist mit Mühe und Not zweistellig – auf den Fotos fehlen noch eine Jersey-Schlunzhose aus gerade mal drei Teilen, die ich zwar nicht fotografiert geschweige denn gebloggt, dafür umso begeisterter getragen habe, sowie das fertige Garn aus dem Faseradventskalender, das ist noch nicht trocken. Da geht noch was in 2016. Ich hatte zeitweise wirklich eine Art Handarbeitsblockade, die auch allgemein widrigen Umständen im Alltag geschuldet war. Ich hoffe, das wird nächstes Jahr besser.

2. Der Stash 2015
Ich habe mich von einigen Strängen Wollmeise getrennt, zunächst schweren Herzens, dann aber doch ein wenig erleichtert. Hinzugekommen ist ein halbes Houtland-Vlies, das nun langsam aber sicher verarbeitet wird, um irgendwann eine Jacke zu werden (ich dokumentiere das hier in der Kategorie „Vom Schaf zur Jacke“). Außerdem war ich im Oktober auf dem Wollmarkt in Vaterstetten und habe dort Wolle für zwei Projekte erstanden, von denen ich hoffe, dass ich sie 2016 nicht nur anfange, sondern auch fertig bekomme.

3. mein Kleiderschrank
Den Wellenschlag, die Socken aus der handgesponnenen Polwarth und die dazugehörigen Restestulpen aus diesem Jahr habe ich oft und gern getragen. Und auch dieses Jahr meine beiden Bente Geil-Tuniken Topstykke und Trekantsområdet. Bemerkenswert finde ich dabei, dass die Stulpen ein Verlegenheitsprojekt waren, weil ich das mühsam gesponnene Garn restlos aufbrauchen wollte. Ich hatte bis dato nie Stulpen getragen und verstehe im Nachhinein gar nicht so recht, warum eigentlich nicht.

4. Gemeinsam geht alles besser
Das Highlight war der Stricktreff beim Wollmarkt in Vaterstetten, wo ich einige Strickerinnen, die ich nur von Ravelry kannte, endlich mal persönlich getroffen habe. Und – edit – dann gab es noch ein kleines norddeutsches Podcasting-auf-Deutsch-Hörerinnentreffen in Hamburg. Das war auch sehr lustig, ich hoffe, dass wir das irgendwann wiederholen!

5. Hattest du ein Motto für 2015? Wenn ja, wie lief es damit? Hast du es umgesetzt?
Ja, und zwar: „Ich kaufe nichts“. Das habe ich nicht zu 100% erfüllt, aber zu deutlich mehr als 50%, daher betrachte ich das mal als Erfolg. Gegen Ende des Jahres habe ich wieder mehr gekauft. Macht ja auch Spaß. Aber als Ergebnis der Aktion kann ich festhalten, dass ich mir inzwischen viel bewusster überlege, ob ich ein Teil wirklich haben will. Bei Online-Shops parke ich Artikel oft zur Wiedervorlage auf der Merkliste und schlafe eine Nacht oder auch mehrere drüber. Nicht selten vergesse ich sie dann. Bücher versuche ich erstmal über die Leihbücherei zu bekommen. Und mir meine Wolle und Fasern regelmäßig anzuschauen und mich dran zu freuen, was ich alles schönes habe, dämpft die Lust auf Neuanschaffungen auch recht gut.

6. Was waren die schlimmsten Crafting-Unfälle und Reinfälle?
Es gab keine. Daran merkt man auch, wie wenig ich dieses Jahr gemacht habe.

7. Lieblings-Designer 2015?
Keine anderen als 2014: Bente Geil, Annette Danielsen. Von letzterer habe ich auch ein neues Buch, Grønland (ich habe dieses Jahr im dänischen Wollparadies nämlich keine Wolle gekauft, sondern nur ein Buch und sechs Knöpfe. Ja, ich war sehr tapfer!)

8. Song des Jahres?
Na, da werden wir wohl genau wie im letzten Jahr mit einem nicht auskommen. Ich habe eine Spotify-Playlist mit siebenundzwanzig Songs. Drunter kann ich’s nicht. Wenn ich ein einzelnes Album empfehlen soll, ist das My Love Is Cool von Wolf Alice
8.b Konzert des Jahres?
Ich kann mich nicht entscheiden – entweder Katzenjammer in der Großen Freiheit oder VNV Nation mit Orchester in der Laeiszhalle. Die waren beide auf ihre Art beeindruckend. Hier ist noch ein Bonus-Track des VNV Nation Konzerts, der mich sehr amüsiert hat (Link führt zu YouTube).

raketen

9. Buch/Hörbuch des Jahres?
Belletristik: Wir haben Raketen geangelt von Karen Köhler, wunderbare Erzählungen. Es gibt eine davon als Leseprobe auf ihrer Website.
Sachbuch: Fettlogik überwinden von Nadja Hermann (derzeit nur für kindle erhältlich, aber da gibt’s ja Apps. Und ich verlinke euch mal das Blog zum Buch). Hat ganz gut aufgeräumt in meinem Kopf, insbesondere mit Vorstellungen über „Wasserschwankungen“, „Set Point“ und „Hungerstoffwechsel“. Warum mich das interessiert? Ich bin normalgewichtig. So weit, so schön. Normalgewicht entspricht einem BMI von 19-24. Die BMI-Werte trennen etwa 3 kg voneinander, das heißt, zwischen BMI 19 und BMI 24 liegen etwa 15 kg. Das ist, wie ich finde, eine recht große Spanne. Ich bin jetzt am oberen Ende dieser Spanne und möchte eigentlich seit Jahren gern ans untere. Da war ich nämlich mal und da hab ich mich sehr wohl gefühlt. Nur gab es bisher keinen so wirklich zwingenden Grund, dieses Ziel engagiert anzustreben. Bis zu diesem Buch. Es ist sehr fundiert, verarbeitet etliche Studien zum Thema und hat mir ganz gehörig den Kopf zurechtgerückt.
9.b Hörbuch des Jahres?
Der Marsianer von Andy Weir, gelesen von Richard Barenberg (den Hörbüchern, die ich dieses Jahr gehört habe, habe ich vor ein paar Tagen schon einen eigenen Eintrag gewidmet, ebenso meinen liebsten Podcasts)

10. Film/Serie des Jahres?
Das mit den Serien hab ich wieder eingestellt. Ich habe Bloodline, sense8 und Orange is the New Black geschaut. Die ersten beiden fand ich gut. Von letzterer hab ich lediglich eine Staffel geschaut, dann hab ich daran das Interesse verloren. Allgemein kann ich zum Thema Serien sagen, dass es mich Überwindung kostet, mich dazu aufzuraffen, einer Serie viel Zeit zu widmen. Da hör ich lieber Hörbücher und Podcasts, da kann ich auch viel besser bei handarbeiten.
Mit den Filmen ist das anders, ich habe mehrere gesehen, die mich sehr gut unterhalten haben, wobei dieses Jahr sehr wenig Anspruchsvolles darunter war, mein Fokus lag dann doch eher im Bereich der actionlastigen Blockbuster. Gesehen habe ich Kingsman: The Secret Service, Avengers: Age of Ultron, Max Max: Fury Road (Testosteronvergiftung!), Minions, Terminator: Genisys, Ant-Man, Codename U. N. C. L. E., Der Marsianer, Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 2, Star Wars Episode VII. Die Top 3? Ich glaube, Kingsman, Der Marsianer, Star Wars (Reihenfolge chronologisch, weil das die einzige ist, die sich nicht ändert).

11. Drei Dinge, die du nicht hättest missen wollen?
Meine Freunde und die gemeinsamen Unternehmungen.

12. Drei Dinge, auf die du gut hättest verzichten können?
Januar, Februar und März. Das erste Quartal war nicht meins. (Das ganze erste Quartal? Nein, natürlich nicht. Es gab ein paar schöne Momente, aber die waren selten)

13. Was hast du 2015 neues begonnen?
Ich mache regelmäßig Sport. Zum einen Krafttraining (erst im Studio, mittlerweile zuhause mit dem eigenen Körpergewicht), zum anderen laufe ich seit Ostern regelmäßig zweimal die Woche und habe im Sommer an zwei Läufen teilgenommen, dem Women’s Run (5 km bei kuscheligen 38 Grad) und dem 15. Rykä Frauenlauf (3,5 km bei deutlich erträglicheren Temperaturen). Nächstes Jahr soll noch der Deutsche Post Ladies Run in Lübeck dazukommen.

14. Wovon hast du dich 2015 getrennt?
Von 5 kg Körpergewicht. Nächstes Jahr geht’s weiter. Von ein paar Illusionen bezogen auf bestimmte Menschen (und im Zuge dessen von diesen Menschen.)

15. 2015 in einem Satz?
closer to the core.

16. Hast du ein Motto für 2016? Und wenn ja, welches?
Erledigt ist besser als perfekt

Podcasts 2015

podcasts2015

Meine liebsten Podcasts 2015 in alphabetischer Reihenfolge:

Der Abend (SWR1): Gesellschaftsmagazin
Collinas Erben (Fokus Fußball): Fußball aus Schiedsrichter-Perspektive
Eine Stunde Film (DRadio Wissen): Filme und Serien
Fiberthermometer (Monika Andrae): Gedanken aus der Faserpraxis
Fitness mit M.A.R.K. (Mark Maslow): Fitness, Ernährung, Motivation
Handgemacht (creative.mother.thinking): Stricken, spinnen, weben, häkeln, schreiben …
radioWissen (Bayern 2): Bildung – verschiedene Themen
Resonator (Holger Klein, Helmholtz-Gemeinschaft): Wissenschaft
Staatsbürgerkunde (Martin Fischer): Leben in der DDR
Die WRINTheit (Holger Klein, Alexandra Tobor) Eine völlig neuartige, retrofuturistische, ironisch-moderne, urbane Unterhaltungsmatinee mit Tradition, worin Holger Klein und Alexandra Tobor fast alle Fragen wrintheitsgemäß jedoch garantiert nicht zeitnah beantworten
WRINT Realitätsabgleich (Holger Klein, Toby Baier): Philosophie
WRINT: Wissenschaft (Holger Klein, Florian Freistetter): Wissenschaft

Hörbücher 2015

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Die Hörbücher des Jahres 2015, vollständige Liste, in chronologischer Reihenfolge.

Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt: Das Mädchen, das verstummte: Ein Fall für Sebastian Bergman
Elisabeth Herrmann: Der Schneegänger
Lars Kepler: Ich jage dich
Jussi Adler-Olsen: Verheißung: Der Grenzenlose (Carl Mørck 6)
Andy Weir: Der Marsianer
Melanie Raabe: Die Falle
Vincent Kliesch: Bis in den Tod hinein (Kommissar Boesherz 1)
Samuel Bjørk: Engelskalt
Jo Nesbø: Der Sohn
Nina Blazon: Liebten wir
Paula Hawkins: Girl on the Train
Erik Axl Sund: Scherbenseele (Kronoberg 1)
Samantha Shannon: Die Denkerfürsten (The Bone Season 2)
Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil
Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt: Die Menschen, die es nicht verdienen: Ein Fall für Sebastian Bergman
Veronica Roth: Die Bestimmung (Die Bestimmung 1)

noch nicht beendet:
Ramez Naam: Nexus: Das Internet im Kopf (Nexus-Trilogie 1)
Michel Houellebecq: Unterwerfung
Bill Bryson: Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge

Spinnfaser-Adventskalender

12250150_519155951586139_1896063745612317698_nEigentlich wollte ich zu meinem Faseradventskalender nur einen Abschlusseintrag posten – alle 24 Tütchen zeigen, jeweils ein Spulenbild vielleicht, aber das würde dem Spaß, den ich an diesem Projekt habe, überhaupt nicht gerecht. Jeden Morgen freue ich mich, das Tütchen zu öffnen, und wenn ich den Inhalt versponnen habe, werde ich hubbelig und überlege mir, was wohl morgen drin sein könnte. Ich fühle mich da beinahe in Kindertage versetzt (mit der Ausnahme, dass ich nicht schummle).
Ich habe einen Kalender von Spinnert & Gewollt. Mein Lieblingsforum (die Gruppe Podcasting auf deutsch auf Ravelry) hat zwar auch einen organisiert, aber als ich realisiert hatte, dass ich auch einen möchte, waren die schon mittendrin im verpacken und verschicken.
Ich habe die kleinste Variante gewählt, 24 x 10g schien mir machbar, denn ich war mir von Anfang an klar darüber, dass ich jeden Zag spinnen wollte. Selbstverständlich ist das nicht, es gibt so viele Möglichkeiten, was man mit 24 Faserportiönchen machen kann: erstmal sammeln, sich einen Überblick verschaffen und dann gezielt für ein Projekt oder auch mehrere spinnen. Jeden Tag einen Strang herstellen und Quadrate für eine Decke stricken. Die Portion auf zwei Spulen verteilen und die beiden Singles am Ende verzwirnen … Ich habe mich entschieden, die Fasern – komme, was da wolle, ich würde nicht moderierend eingreifen – hintereinander weg zu einem Single zu verspinnen, kettenzuzwirnen und eine Trillian draus zu stricken.

Bambikleid

Bambikleid01
Bis Ende letzten Jahres habe ich mir noch regelmäßig die burda gekauft. In jeder Ausgabe habe ich irgendein Teil gefunden, das ich mir gern irgendwann nähen wollte, meist Kleider. In meinem Regal stehen drei Zeitschriftensammler mit burden drin, aus denen oben kleine Post-It-Lesezeichen rausgucken. Ich hab sogar mal versucht, mit Post-It-Farben Ordnung reinzubringen – pink für Kleider, gelb für Hosen, orange für Oberteile, grün für Sonstiges. Was genau ich mir von diesem System damals versprochen habe, kann ich gar nicht mehr sagen, fest steht, dass es jedenfalls nicht dazu geführt hat, dass ich Projekte schneller angehe geschweige denn abschließe. Je nun.

Letzte Woche hat mir facebooks Funktion „An diesem Tag“ eine Projektidee von vor zwei Jahren wieder in die Timeline gespült. Ich hatte mich spontan in das Kleid Nr. 129 aus der burda 12/2013 verguckt, nur wollte ich es nicht einfarbig ferkelrosa nähen, sondern stattdessen zwei Stoffe verwenden, einen einfarbigen und einen gemusterten. Der Schnitt sieht nämlich oben und am Saum echte Teilungsnähte vor, das ist nicht einfach nur abgesteppt. Der Plan war schnell gefasst, und ich habe auch relativ flott über Dawanda den namensgebenden Stenzodruck gefunden und erstanden … und dann passierte zwei Jahre nichts. Bis facebook mich letzte Woche daran erinnert hat und ich, nachdem ich kurz überlegt habe, ob ich dieses Kleid wirklich noch haben will, beschlossen habe, es anzufangen. Ich habe also Futterstoff und dunkelbraunen Feincord bestellt, den Schnitt durchgezeichnet, und da der Feincord und DHL ungeplant eine ganze Woche miteinander verbringen wollten und der Futterstoff zuerst da war, habe ich, um den Schwung nicht zu verlieren, eben mit dem Futterkleid angefangen. Und das ist gerade fertig geworden und sitzt soweit gut.

Die Borte und der Zierstichfaden auf dem Bild sind Optionen, da weiß ich noch nicht, ob ich sie verwende. Weiterhin habe ich versuchsweise einen Ärmel von einem anderen Kleid zusätzlich durchgezeichnet und schaue mal, wie es aussieht, wenn ich statt des vorgesehenen Ärmels einen kürzeren einsetze. Denn etwas drunterziehen werde ich unter das Kleid auf jeden Fall. Die Armkugel sieht da etwas anders aus, und ich habe mit solchen Modifikationen noch überhaupt keine Erfahrung. Ich werde es einfach mal ausprobieren. Nächster Schritt: Oberstoff zuschneiden, falls nötig Baumwolldruck mit Vlieseline verstärken. Womöglich schon an diesem Wochenende.